als Christ habe ich mich immer und immer wieder gefragt, ob eine Ewige Hölle eine gottgewollte Realität sein kann und ist. Ich habe mich lange mit diesem Thema im Dialog mit kritischen Freunden befasst und komme zu folgenden überprüften Ergebnissen:
Der Grundtext des Alten Testamentes warnt nie vor einer Hölle oder vor einer Ewigen Verdammnis.
Paulus, Jakobus, Petrus, Lukas und Johannes sprechen oder warnen nirgends vor einer Ewigen Verdammnis.
Die Ewige Hölle resultiert aus zwei Übersetzungsfehlern der falschen Übersetzungsergebnisse "ewig" und "Hölle".
Die christliche "Hölle" hat ihren Ursprung in Naturreligionen, heidnischen und anderen Kulturen.
Jesus gebraucht in den Evangelien oft den Begriff Gehenna und nie den heidnisch basierten Begriff Hölle.
Die Gehenna wird im Alten Testament beschrieben. Jeremia 7,30-33
In der Gehenna wurden Leichen und Unrat verbrannt.
Die Gehenna und die heidnisch basierten "christlichen" Vorstellungen von Hölle sind nicht identisch.
In der Kirchengeschichte wurde und wird die Ewige Hölle bis heute latent als dogmatisiertes Drohmittel benutzt.
Die Ewige Verdammnis wird artikuliert von machtorientierten oder falsch informierten Menschen.
Die Ewige Verdammnis gehört daher ins Reich der Fabeln und Mythen.
Die Ewige Hölle gibt es im Grundtext nicht. Sie ist unbiblisch.
Christliche Höllengläubige sind meiner Befürchtung nach einer religiösen Hysterie ausgesetzt.
Das Gericht Gottes über Ungläubige ist nicht endlos, sondern zeitlich begrenzt.
Diese Webseite begründet die hier aufgestellten Thesen.
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